Schwanger und der Bauch wächst – das verändert sich jetzt

Schwanger – und nun? Der Bauch fängt schon an zu wachsen, aber worauf sollten werdende Mütter jetzt eigentlich achten? Wir haben uns auf die spannende Suche nach Antworten begeben.

Das wohl schönste Lächeln ist das einer Frau, die erfährt, dass sie bald Mama wird. Es ist ein nahezu magischer Moment, in dem die werdende Mutter begreift, dass sich ihr Leben, aber auch ihr Körper jetzt Stück für Stück verändern werden, weil ein kleines Wunder unter ihrer Bauchdecke heranwächst. Aber was passiert eigentlich, wenn der Bauch langsam anfängt zu wachsen? Und worauf sollte geachtet werden?

Was passiert im Bauch einer Schwangeren?

In den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft setzt sich ein großes Wunder in Gang: Die Eizelle wurde befruchtet, macht sich auf den Weg in die Gebärmutter und dort entwickelt sich nun Schritt für Schritt ein funktionsfähiges Lebewesen, das am Ende der zwölf Wochen sogar schon einen Herzschlag hat und eine Größe von bis zu 8 Zentimetern. In dieser Zeit wird die werdende Mutter mit eventuellem Gefühlschaos und Übelkeit konfrontiert – der Körper stellt sich auf die Schwangerschaft um.

Von der 13. bis zur 24. Schwangerschaftswoche kann die werdende Mama ihr Baby langsam, aber sicher spüren, der Babybauch müsste jetzt deutlich erkennbar sein. Ab der 14. Schwangerschaftswoche sollte auch schon das Geschlecht bestimmt werden können. Außerdem trainiert die Gebärmutter jetzt schon einmal für die Geburt: Der Bauch wird immer wieder hart, was kleinen Übungswehen entspricht. Im zweiten Drittel der Schwangerschaft kann die werdende Mutter Bewegungen ihres Babys fühlen, dieses kann mittlerweile schon hören, sehen und tasten. Außerdem hat es die ersten Haare auf seinem süßen Köpfchen. Die Aktivität des Kindes im Bauch nimmt im Allgemeinen zu. Das Kind hat, wie die Erwachsenen, Schlaf- und Wachphasen und ist bereits 16 Zentimeter groß.

Von der 25. bis 36. Woche kann es sein, dass die werdende Mutter in einen typischen Nestbautrieb verfällt und anfängt Kinderzimmer und Co. einzurichten. Im 8. Monat ist das Baby fast 1000-mal so groß als bei Beginn seiner spannenden Reise. Die werdende Mama kann es in dieser Phase wahrscheinlich gar nicht abwarten, bis ihr kleiner Goldschatz endlich das Licht der Welt erblickt – denn Rückenschmerzen und Kurzatmigkeit sind in den letzten Zügen der Schwangerschaft durchaus möglich.

Die Größe eines Schwangerschaftsbauches

Der Schwangerschaftsbauch sieht so unterschiedlich aus, wie die Mutter die ihn trägt. Mal ist er klein, fest und rund, mal ausladender. Mal läuft er eher spitz zu, mal sieht man auch im 9. Monat nur eine unauffällige Wölbung. Auch die Haltung der Mutter ist entscheidend für das Volumen des Bauches: Hat die Mutter zum Beispiel ein Hohlkreuz, ist der Bauch ein bisschen weiter nach vorne geneigt. Auch die Frage, ob es das erste Kind ist oder nicht, spielt eine Rolle bei der Form des Babybauches. Kleiner Tipp: Egal wie groß oder klein der Bauch ist, er sollte täglich mit Pflege-Öl einmassiert werden, dies hilft dabei Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen. Denn dadurch wird die Elastizität des Bindegewebes verbessert und die Durchblutung gefördert.

Worauf sollte eine Schwangere jetzt gesundheitlich achten?

Dass das Rauchen spätestens jetzt der Vergangenheit angehört, sollte eigentlich jedem klar sein. Doch es gibt noch so viele andere Dinge, die beachtet werden sollten: Allen vorweg natürlich die regelmäßigen Arztbesuche beim Frauen- oder Facharzt. Dieser steht einem in dieser aufregenden Zeit bei und hat bei allen gesundheitlichen Fragen stets die professionellste Antwort parat. Da die meisten Frauen mit Folsäure unterversorgt sind, ist jetzt auch die beste Zeit sich nach Nahrungsergänzungsmitteln umzusehen – nach Absprache mit einem Arzt versteht sich. Das Enzym ist nämlich sehr wichtig für die gesunde Entwicklung des Embryos. Auch regelmäßige Spaziergänge und Sport tragen dazu bei, dass sich die werdende Mutter besser fühlt und sich damit auch das Baby optimal entwickeln kann.

Darüber hinaus sollte in jedem Fall Klarheit darüber bestehen, welche Lebensmittel jetzt weglassen werden sollten. Dabei helfen zum Beispiel praktische Apps oder Bücher, die sich mit dem Thema „Essen in der Schwangerschaft“ befassen. Wichtig ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Dazu gehören natürlich auch tägliche Portionen an frischem Obst und Gemüse. Außerdem sollte ausreichend getrunken werden. Wasser ist in der Schwangerschaft der beste Freund aller werdenden Mütter. Die größten No-Gos hingegen sind: Alkohol, Stress, Drogen und extreme Hitze.

Hilfe bei der Bewegung mit Babybauch

Je größer der Babybauch wird, umso schwieriger kann es sein, ohne Rückenschmerzen und Co. durch den Alltag zu kommen. Hier hilft generell schon einmal das richtige Schuhwerk. Am besten ist ein Schuh, der beim Auftreten leicht federt. Auch zu empfehlen ist ein Gang zum Orthopäden. Hier kann man sich eine individuelle Schuheinlage erstellen lassen, um dem Rücken sanft entgegen zu kommen und damit Schmerzen vorzubeugen.

Ebenfalls ratsam sind leichtes Schwangerschafts-Yoga, sowie mit leicht nach vorne gekipptem Becken zu gehen, um die Wirbelsäule zu schonen. Viele Schwangere entlastet es außerdem schwimmen zu gehen, da sie hier fast schwerelos durchs Wasser gleiten können. Wer sich bücken muss, versucht am Besten lange Arme zu machen, anstatt ganz runter zu gehen.

Nicht wegzudenken beim Thema Bewegung ist natürlich auch die richtige Kleidung. Denn einschnürende Hosen und zu enge Blusen sind ermüdend und schränken die Mobilität erheblich ein. An bequeme Umstandsmode sollte rechtzeitig gedacht werden. Ob Hosen mit bequemem Stoffbund, luftig-verspielte Kleider und Blusen oder sich eng anschmiegende Mode, die den Bauch gekonnt in Szene setzt.

Wichtiges Organisatorisches für Schwangere

Natürlich sind nach Anbruch einer Schwangerschaft auch organisatorische Dinge zu klären. Darunter das Finden einer vertrauensvollen und lieben Hebamme – gerade beim ersten Kind kann diese der Schwangeren unterstützend zur Seite stehen und ihr viele Ängste nehmen. Ebenso empfehlenswert ist die Suche nach einem guten Geburtsvorbereitungskurs. Gedanken rund um ein kindersicheres Zuhause sind natürlich auch sehr vernünftig.

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